Man hört oft
„Solarparks fressen unsere Äcker weg.“
Ein wahrer Kern
Was daran stimmt
Freiflächen-Solaranlagen belegen wirklich Fläche, überwiegend Ackerland. Wer um Ackerflächen besorgt ist, hat einen ernsten Punkt – Boden ist endlich.
Wo es kippt
Beim Vergleich mit dem, was auf Äckern sonst für Energie angebaut wird. Der Flächenbedarf von Energiepflanzen ist um ein Vielfaches größer.
Die Zahlen
- Freiflächen-Photovoltaik belegte Ende 2025 rund 52.000 ha – etwa 0,15 % der Bundesfläche.
- Selbst wenn die Ziele für 2040 erreicht werden, wären es maximal rund 1 % der Landwirtschaftsfläche.
- Nachwachsende Rohstoffe belegen bereits rund 2,29 Mio. ha, also etwa 14 % der Landwirtschaftsfläche.
- Je Hektar liefert Photovoltaik rund 800 MWh Strom im Jahr, Biogas aus Mais im Mittel rund 20 MWh – etwa das 40-Fache.
- Agri-Photovoltaik erlaubt die Doppelnutzung; Solarflächen können ökologisch aufgewertet werden, weil Dünger und Spritzmittel entfallen.
Quellen
- Umweltbundesamt, Flächeninanspruchnahme durch Photovoltaik
- Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Anbauflächen 2024
Fläche ist ein echtes Argument – es spricht vor allem gegen Energiepflanzen, nicht gegen Solarparks.
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